Wohnimmobilien als Altersvorsorge

Der Erwerb von Immobilien als Teil der Altersvorsorge wird in den letzten Jahren immer beliebter. Die niedrigen Zinsen sorgen für eine große Nachfrage an Wohnimmobilien. Doch es macht einen Unterschied, ob das Haus vermietet werden soll, um damit die eigene Rente aufzubessern oder ob sie selbst genutzt werden soll, um die eigenen Ausgaben zu verringern.

Investition in Mietobjekte risikoreich

Risiken bei Investition in Wohnobjekte

Risiken bei Investition in Wohnobjekte
Foto: Andrea Damm / pixelio.de

Wer seine Immobilie vermieten möchte, der steht vor dem Problem, in welche Wohnlage er investieren soll. Gerade in ländlicheren Regionen sind Immobilien zwar günstig, die Gefahr von sinkendem Wert ist aber größer, als in Städten, die noch vom Bevölkerungszuzug profitieren. Hier lohnt es sich meist nicht, Wohnimmobilien zu vermieten. In Städten steht man vor dem Problem, dass sich die Viertel in einem ständigen Wandel befinden. Wer in ein Viertel investiert, das danach zum Innviertel wird, der macht sicher ein gutes Geschäft. Garantien gibt es hierfür allerdings nicht. Es kommt genauso vor, dass Immobilien durch die Entwicklung eines Viertels in an Wert verlieren und damit die Mieteinnahmen und der potentielle Wiederverkaufswert sinken. Das Risiko bei vermieteten Immobilien als Teil der Altersvorsorge ist also hoch.

Bei Eigennutzung auf Werterhalt achten

Wer seine Immobilie selbst nutzen möchte, der umgeht dieses Risiko zum Teil. Da man sich in jedem Fall die Ausgaben für die Miete im Alter spart, ist die aktuelle Wertentwicklung der Immobilie für den Hausbesitzer weitgehend uninteressant. Man sollte jedoch darauf achten, dass auch bei der selbstgenutzten Wohnimmobilie Geld für anfallende Sanierungen zurückgelegt werden sollte, um den Wert zu erhalten. Je nach Zustand und Alter der gekauften Immobilie können hier bereits während der laufenden Baufinanzierung hohe Kosten anfallen. Vor dem Kauf eines Hauses sollte man sich daher über die vorhandene Bausubstanz und die bereits durchgeführten Arbeiten genau informieren. Beim Abschluss einer Baufinanzierung für den Erwerb einer Wohnimmobilie sollte also das Haushaltsbudget nicht bis auf den letzten Cent ausgereizt sein. Im Idealfall sollte auch noch Eigenkapital für die Erneuerung von Heizung oder Dach angespart werden können.

Jetzt schon an morgen denken

Beim Kauf einer Immobilie sollte außerdem darauf geachtet werden, dass sie sich entweder bereits als Alterswohnsitz eignet oder aber altersgerecht umgebaut werden kann. Barrierefreiheit ist hier ein wichtiges Stichwort. Auch wenn dies beim Kauf einer Immobilie eine untergeordnete Rolle spielt, so kann es im Alter doch schwer fallen, zum Schlafen bis in den zweiten Stock zu müssen. Auch ist es häufig sinnvoll, die Möglichkeit zur Schaffung von getrennten Wohneinheiten zu haben. Sind die Kinder aus dem Haus, kann so ein Teil der Immobilie vermietet werden.


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