Versicherungen beim Hausbau: Feuerrohbauversicherung

Viele Kreditgeber verlangen für Baufinanzierungen eine sogenannte Feuerrohbauversicherung für die Zeit des Hausbaus. Grund hierfür ist die Tatsache, dass eine Wohngebäudeversicherung erst für ab Fertigstellung eines Hauses greift, die Banken jedoch auch einen Versicherungsschutz während der Bauphase verlangen.

Als Bauherr mag man eigentlich gar nicht daran denken, zu groß ist die Vorfreude auf das eigene Haus. Brände und Explosionen sind jedoch nicht so selten auf Baustellen, wie man vielleicht glauben mag. Die Feuerrohbauversicherung haftet dabei für Schäden, die durch Blitzschlag, Brände und Explosionen entstehen. Neuerdings sind häufig sogar Schäden durch abstürzende oder landende Flugzeuge im Versicherungsschutz enthalten. Was genau mit eingeschlossen ist, sollte aber genau geprüft werden. So ist die Mitversicherung der Baumaterialien sinnvoll, muss aber häufig explizit beim Abschluss der Feuerrohbauversicherung mit berücksichtigt werden.

Häufig kann die Feuerrohbauversicherung auch in Kombination mit der benötigten Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden und wird somit häufig von den Versicherern günstiger oder sogar beitragsfrei angeboten, als wenn diese einzeln abgeschlossen wird. Nach Abschluss der Bauphase wird die Feuerrohbauversicherung dann automatisch in die Wohngebäudeversicherung umgewandelt, die ebenfalls Schäden durch Leitungswasser und Sturm abdeckt. Angebote verschiedener Versicherer sollten aber genau geprüft werden, insbesondere wenn man sich für die kombinierte Variante entscheidet, denn so bindet man sich bereits vor Fertigstellung des Hauses an eine bestimmte Versicherung.

 


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