Umweltbundesamt und Politiker gegen Fracking

Das Umweltbundesamt teilte bei der Vorstellung des neuen Fracking-II-Gutachtens in Berlin mit, jede Form des Frackings verbieten zu wollen.

Dies soll besonders für Wasserschutz- und Heilquellschutzgebiete, Seen und Talsperren und Naturschutzgebieten gelten. Mit dem Fracking-Verfahren soll unterirdisch Erdgas aus Schiefergestein- und Kohleflözgestein gewonnen werden.

Während des Bohrens wird ein aus Chemikalien aufbereitetes Wasser unter hohem Druck in Schiefergestein gepresst. Aus den durch Druck erzeugten Rissen entweicht anschließend Erdgas. Die Aufbereitung des Rückflusswassers dem sogenannten „Flowback“ sei derzeit noch unbefriedigend gelöst. Nach Befürchtungen der Politiker könne die unterirdische Spülungsflüssigkeit beim Austritt giftige Substanzen wie zum Beispiel Schwermetalle, aromatische Kohlenwasserstoffe oder radioaktive Substanzen enthalten.

Die Bundesumweltministerin der SPD sagt, dass die Fracking-Technologie im Bezug auf das Trinkwasser höchstgefährlich sei. Wissenschaftler und Forscher behaupten, die Technik sei seit Jahrzehnten erprobt, es bestehe keine Gefährdung des Trinkwassers. Die Präsidentin des Umweltbundesamts fordert bei der Änderung des Wasserhaushalts- und Bundesnaturschutzgesetzes ein Verbot der Gasförderung aus Schiefer- und Kohleflözgestein durch Fracking-Technologie.


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