Steigende Grundstückpreise für Neubauten in Berlin

Nach einer Statistik des amtlichen Gutachterausschusses für Grundstückwerte haben sich die Preise für unbebaute Grundstücke in Berlin deutlich um fast 30 Prozent erhöht.

Die Zahl der Verkäufe von unbebauten Grundstücken ist um etwa 25 Prozent auf ungefähr 1500 gesunken. Das Interesse bzw. die Nachfrage an Neubauten steigt, jedoch fehlen in Berlin die zu bedeckenden Flächen. In 2013 waren knapp 13 Milliarden Euro für Wohnungen und Grundstücke im Umlauf. Der Gutachterausschuss für Grundstückwerte ermittelte im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang in 2014 um etwa neun Prozent. Zudem sind zirka 12 Prozent weniger Kaufverträge als 2013 zu Stande gekommen.

Die Preise für Mieten, Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäusern sind dagegen stark angestiegen. Der Staatssekretär für Bauen und Wohnen teilt mit, dass mehr Bauland im gesamten Stadtgebiet bereitgestellt werden muss um damit der Preisanstieg für Grundstücke gedämpft werden kann. Insbesondere auf landeseigenen Flächen wie den Buckower Feldern, der Elisabethaue oder in Tegel bestehe Wohnungsbaupotenzial, so der Staatssekretär.

Des Weiteren zeigt die Statistik einen Rückgang für verkaufte Eigentumswohnungen um zirka 10 Prozent auf rund 17.500. Der Umsatz ist zum Vorjahr (2013) trotz des Kaufrückgangs von Eigentumswohnungen nur gering um geschätzt 3,5 Milliarden Euro gefallen. In teuren Gebieten wie Grunewald, Dahlem und Zehlendorf stiegen die Bodenrichtwerte um fast 25 Prozent. Am Pariser Platz sind die Preise mit 40.000 Euro pro Quadratmeter am höchsten.


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