Rückgang der Zwangsversteigerungen im deutschen Immobilienmarkt

Laut dem Verband Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) sind die Preise auf dem Markt für Gewerbeimmobilien in 2014 leicht gesunken. Verglichen zum Gewerbeimmobilienmarkt haben sich die Preise auf dem Wohnungsmarkt im Vorjahr um knapp 5 Prozent erhöht. Die Preise für Wohnimmobilien nahmen seit 2003 um geschätzt 24 Prozent zu.

Der VDP-Hauptgeschäftsführer teilt mit, dass ein Preisanstieg aufgrund der anhaltenden Nachfrage eine Korrektur auf einzelnen Märkten zufolge haben könnte. Nach Angaben des VDP ist ein Preiszuwachs insbesondere bei Mehrfamilienhäusern zu erkennen. Zudem sei der Bundesdurchschnitt im letzten Quartal 2014 um zirka 7 Prozent zum Vorjahresquartal gestiegen. Somit sind die Preise für Mehrfamilienhäuser stärker gewachsen als die Neuvertragsmieten mit einem Plus von etwa 5 Prozent.

Der weiterhin bestehende Immobilienboom in Deutschland sorgt dafür, dass die Zwangsversteigerungen im Wohnungsmarkt für das Jahr 2014 gesunken sind. Insgesamt wurden im Jahr 2014 knapp 44.000 Gerichtstermine angesetzt, dass sind laut einem Sprecher eines Fachverlags 8,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Eigentümer können die Zwangsversteigerung aufgrund der hohen Nachfrage noch rechtzeitig abwenden, indem sie Ihre Immobilie verkaufen. Die Zwangsversteigerungen bei Immobilien verringerten sich um etwa 5 Prozent.

Fachleute erwarten für das Jahr 2015 keine großen Veränderungen bezüglich des Rückgangs der Zwangsversteigerungszahlen. Von einer Zwangsversteigerung waren in den Bundesländern nur wenige Wohnungen betroffen. Regional gab es in Sachsen-Anhalt je 100.000 Haushalte fast dreimal so viele Zwangsversteigerungen wie in Baden-Württemberg.


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