Reform der Arbeitsvermittlung im europäischen Arbeitsmarkt

Die Grundsatzkommission für Sozialpolitik und Geschäftsführerin der Gewerkschaft der Sozialversicherung äußern sich über den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Reform der Arbeitsvermittlung im europäischen Arbeitsmarkt.

Bei der Reform der Arbeitsvermittlung müsse ein hohes Qualitätsniveau geschaffen werden damit das Vertrauen in das Angebot wachsen kann.

In ihrem Vorschlag verlangt die Kommission eine effizientere und strukturiertere Gestaltung des Informationsaustauschs zwischen den Mitgliedsstaaten. Der dbb sagt, es gibt Nachholbedarf bei der Kommunikation zwischen den einzelnen Ländern, es existieren derzeit nur einzelne nationale Arbeitsvermittlungen mit europäischen Spezialisten. Eine echte europäische Arbeitsvermittlung bei der die Informationen europäisch verteilt werden, gibt es noch nicht. Für Praktika benötige man verbindliche Qualitätsstandards in Europa, damit diese als Erweiterung in das Angebot aufgenommen werden können.

Benutzer die das EURES-Netz verwenden, müssen auf die Qualität der Angebote vertrauen können. Eine Integration von privaten Arbeitsvermittlungen kann nur dann erfolgen, wenn diese sich den hohen Standards verpflichten und den strengen Kontrollen zustimmen. Ein weiteres Problem sei die Einbindung von Sozialpartnern sind die nationalen Lenkungsstrukturen. Arbeitnehmer müssen die Reformen und neuen Bestimmungen in Praxis vor Ort umsetzen können, laut dbb.


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