Keine Mehrheit für den Makler-Streik

Der Berufsverband BVFI hatte seine Mitglieder zur Urabstimmung gegen die geplante Einführung des „Bestellerprinzips“ bei Maklerprovisionen auf dem Mietwohnungsmarkt aufgerufen. Nach Prognosen der Verbandssprecher gab es keine Mehrheit für den Makler-Streik, nicht einmal jeder Dritte stimmte überhaupt ab.

Grund für den Streikaufruf war das sogenannte „Bestellerprinzip“ bei dem derjenige für Maklerdienste zahlen muss, der ihn beauftragt hat. Da dies in den meisten Fällen der Vermieter sein wird, befürchten viele der rund 50.000 Makler einen zukünftigen Mangel an Aufträgen. Der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft errechnete hinsichtlich des „Bestellerprinzips“, einen Rückgang von ungefähr 10.000 Maklerstellen.

Das Abstimmungsergebnis zeigte, dass ein Großteil der befragten Makler die Abstimmung trotz Medienecho ignorierte. Laut Angaben des BVI waren zirka 31 Prozent seiner Mitglieder an der Urabstimmung beteiligt. Davon haben ungefähr 30 Prozent für den Streik abgestimmt und etwa 5,80 Prozent dagegen. Die große Mehrheit mit knapp 64 Prozent, enthielt sich ihrer Stimme. Für einen Streik bezüglich der Maklerprovisionen war die Zweidrittelmehrheit erforderlich, die aber nicht erfüllt wurde.


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