Immobilienmarktriesen schließen sich zusammen

Bis Dezember 2015 planen die Immobilienriesen Deutsche Wohnen (140.000 Wohnungen) und LEG Immobilien (110.000 Wohnungen) einen Zusammenschluss. Dies wäre eine Milliardenfusion zwischen den beiden Konzernen.

Der Gesamtwert dieser Fusion beträgt 4,6 Milliarden Euro, dies wäre die bislang größte Transaktion in der Branche.
Der Deutsche Mieterbund (DMB) ist besorgt, da durch die Fusion die anderen Anbieter von Immobilien, die kaum Marktmacht besitzen, gezwungen sind, ihre Mietpreise stark anzuheben. Der schlimmere Fall wäre allerdings, dass die kleinen Anbieter von Immobilien nicht mehr mit den beiden fusionierten Immobilienriesen konkurrieren können und somit ihre Immobilien verkaufen müssten.
Dies würde natürlich den beiden Riesen immer mehr Freiraum lassen für Preise, sowie auch für die herrschenden Bestimmungen, die bei ihren Immobilien gelten. Zusätzlich würde dies immer mehr der Öffentlichkeit schaden, da ja ohnehin schon viele, zu teure Immobilien existieren, da diese mit unnötigen Dingen wie beispielsweise Bodenheizungen ausgestattet sind. Solche Ausstattungen treiben die Kosten von vielen Wohnungen in die Höhe und werden besonders für Studenten, oder Leute, die sich in der Ausbildung befinden, unbezahlbar.
Zusätzlich ist es so, dass durch den Zusammenschluss der Immobilienriesen lange schon keine neuen Wohnungen mehr gebaut wurden, dabei werden aktuell mehr als 500.000 neue Wohnungen benötigt. Hiervon zählen ca. 100.000 Stück für den Sozialwohnungsbedarf.

Jetzt wird befürchtet, dass diese Preise noch weiter steigen und dies könnte letztendlich auch dazu führen, dass sich immer weniger Menschen eine ordentliche Wohnung zu einem vernünftigen Preis leisten können.


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