Immobilienmarkt: Ist das Ende des Immobilienbooms erreicht?

Der Immobilienmarkt boomt mittlerweile seit vier Jahren in Deutschland. Aufgrund der hohen Nachfrage durch die Interessenten am Immobilienmarkt stiegen auch gleichzeitig die Kaufpreise für Häuser und Eigentumswohnungen, auch die Mieten stiegen insbesondere in den Ballungsgebieten sehr schnell.

Die Deutsche Bundesbank warnte im Februar, dass der Immobilienmarkt in einigen Regionen Deutschlands überhitzt sei. Zudem erhöhten sich die Preise für Häuser und Wohnungen in Ballungsgebieten um zirka 20 bis 30 Prozent. Man ist sich sicher, dass Häuser und Wohnungen an Wert verlieren, wenn die Immobilienblase platzen sollte. Eine Immobilienkrise würde sich auch negativ auf Banken auswirken, die Kredite für Häuser und Wohnungen vergeben.

Laut einer Statistik sind die Preise in einigen kleineren Städten langsamer gestiegen oder sogar gefallen. Für das Jahr 2013 wurde ein Preisanstieg von 9 Prozent in den Großstädten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf ermittelt. In der statistischen Auswertung ist zu erkennen, dass die Preise im Jahr 2013 für Hauskäufer im Durchschnitt um etwa 6,25 Prozent gestiegen sind, auch außerhalb von Großstädten.

Viele Käufer sind in den begehrten Großstädten nicht mehr bereit, hohe Preise zu zahlen. Marktbeobachter befürchten ein Überangebot an Objekten mit Quadratmeterpreisen über 5000 Euro. Ein Immobilienmarktanalyst erwähnt, dass die sehr teuren Objekte länger auf dem Markt bleiben und nicht so schnell wie vor zwei oder drei Jahren verkauft werden.


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