Elektronischer Rechtsverkehr gewinnt an Bedeutung bei Amtsgerichten

Die Justiz in Schleswig-Holstein berichtet über die Einführung und den Umstieg auf den elektronischen Rechtsverkehr/elektronischen Akte bezüglich Grundbuchangelegenheiten. Das Amtsgericht in Kiel ist mit dem Umstieg von Papierform auf elektronische Basis einverstanden.

Neben Kiel soll der elektronische Rechtsverkehr ab 1. Dezember 2014 für die Grundbuchabteilung des Amtsgerichts Eckernförde zum ersten Mal als Projekt gestartet werden. Eine Anpassung des elektronischen Rechtsverkehrs für die Grundbuchämter in anderen Amtsgerichten soll bis Ende 2016 erfolgen. Durch den Umstieg auf den elektronischen Rechtsverkehrs sind Notare verpflichtet ihre Anträge in elektronischer Form einzureichen. Die neue Art der elektronischen Kommunikation sei auch für Grundbuchämter von Banken und Behörden besonders geeignet, so die Justizministerin aus Schleswig-Holstein.

Bei der Bearbeitung von Verfahrensunterlagen können dank der neuen Kommunikationstechnik sehr viel Zeit und Kosten eingespart werden. Im Gegensatz zu schriftlichen Dokumenten würden die elektronisch bearbeiteten Unterlagen nicht an Qualitätsverlust leiden. Des Weiteren spricht die Justizministerin über die Sicherheit bei Ein- und Ausgängen von Nachrichten aus und in das Gericht. Ebenso sind Anträge und Klagen mit der neuen Form der Kommunikation bei ihrer Einreichung auf einem sicheren Weg.

Der elektronische Rechtsverkehr existiert bereits in den Bundesländern Baden-Württemberg und Sachsen. Der Zugriff auf die elektronischen Akten findet über ein zertifiziertes Standard-Dokumentenmanagementsystems DOMEA statt.


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