Baupreise für Wohngebäude steigen weiter

Das Statistische Bundesamt fasst im Baupreisindex die Kosten für Bau- und Instandhaltungsarbeiten zusammen. Im August 2014 ergab sich beim Neubau von Wohngebäuden ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber den Preisen vom August 2013. Die Preise für Instandhaltung stiegen sogar um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Damit steigen die Baupreise deutlich schneller an, als die Verbraucherpreise, die laut Statistischem Bundesamt im gleichen Zeitraum eine Steigerung von 0,8 Prozent erfahren haben. Fliesenarbeiten weisen im Vergleich zum Vorjahr eine besonders hohe Preissteigerung von 2,7 Prozent auf. Auch Klempnerarbeiten und Arbeiten an Heizungsanlagen sind mit einer Preissteigerung von 2,5 Prozent deutlich teurer geworden. Eine sehr geringe Erhöhung der Preise gegenüber 2013 gab es bei Beton- und Tischlerarbeiten. Hier betrug die Steigerung nur jeweils 0,8 Prozent.

Der Baupreisindex umfasst Preise für den Neubau und die Instandhaltung von Wohn- und Bürogebäuden sowie Einfamilienhäusern, aber auch für den Tiefbau. Für jedes Quartal wird der Baupreisindex dabei neu berechnet und spiegelt somit die preisliche Entwicklung für das Baugewerbe sehr genau wider. Für die Berechnung werden die Preise von 5000 ausgewählten Unternehmen für bestimmte Arbeiten erhoben und im Preisindex zusammengefasst. Enthalten ist dabei lediglich die Preisentwicklung, Schwankungen durch benötigte Mengen und unterschiedliche Qualität werden dabei vom Statistischen Bundesamt bereinigt.

 


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